Zettlarsgrün - Homepage Gemeinde Bösenbrunn

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Zettlarsgrün

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Zettlarsgrün



Die Ansiedlung wird erstmals 1313 urkundlich erwähnt. Seiner Anlage nach ist es ein Waldhufendorf. Alle Häuser sind ehemalige Bauernhöfe. 1542 waren die Höfe Lehen der Rittergüter von Wiedersberg, Heinergsgrün und Geilsdorf, später auch von Troschenreuth und Türbel—Pirk. Bis 1524 gehörte das Dorf zum Regnitzland, danach wurde es sächsisch. Seit 1582 ist der Ort nach Bobenneukirchen eingepfarrt. Vorher gehörte er zu Wiedersberg. In der kleinen Gemeinde wohnten 1946 die meisten Einwohner (71). heute gibt es noch 37 Bewohner. 1973 ist Zettlarsgrün nach Bobenneukirchen eingemeindet worden. Seit 1991 gehört das Dorf zur Großgemeinde Bösenbrunn. Die Schreibweise des Ortes hat sich mehrfach geändert. 1313 hieß es Zcetlansgrune. 1425 Czedelsgrune, 1640 Villa Czetwitzgrune. 1791 Zettelsgrün und erst seit 1876 ist die heutige Schreibweise üblich.
Obwohl der Bestandteil —grün auf eine fränkische Siedlung deutet, ist der Ortsname sorbischen Ursprungs. Er enthält den altsorbischen Männername Sedland im Bestimmunswort. Diese Tatsache
ist Beweis dafür, daß in unserer Heimat vor den fränkischen Siedlern bereits Sorben gelebt heben müssen.
In unserer vogtländischen Mundart heißt das Dorf Dsedlersch'grie.


 
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