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Engelhardtsgrün

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Engelhardtsgrün

Das Dorf Engelhardtsgrün wurde erstmals 1390 urkundlich erwähnt. Ursprünglich war es als Waldhufendorf angelegt. Durch den Tauschvertrag von 1524 wurde es sächsisch, vorher gehörte es zu Brandenburg—Kulmbach und zum Bamberger Bistum. 1542 zinsten die Bauern der Pfarrkirche zu Oelsnitz und dem Rittergut Geilsdorf, später auch den Rittergütern Türbel - Pirk und Wiedersberg. Die Einwohnerzahl blieb über die Jahrhunderte fast gleich. Mit 79 Einwohnern war 1946 die Zahlam größten, 1995 wohnen noch 39 Personen im Dorf. Im Jahre 1973 erfolgte die Eingemeindung nach Bobenneukirchen, seit 1994 gehört der Ort zur Großgemeinde Bösenbrunn.
Der Ortsname änderte sich öfters. 1390 hieß er Engelbrechtsgrune, im Jahre 1413 Engilwartisgrune. 1467 Villa Engelbartzsgruen, 1494 Engelbergsgrune, 1579 Engelsgrun. 1791 taucht erstmals die heutige Schreibweise neben Engelsgrün auf. Der 2. Teil des Personennamens war starken Veränderungen unterworfen. Nach dem ältesten Beleg ist der Ort die Rodesiedlung eines Engelbrecht.
In unserer vogtländischen Mundart heißt das Dorf Engls'grie.

 
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